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Wissenswertes von A-Z
Aquarell Aquatintatechnik Ätzgrund Auflage-Limettierung Bronzeguss Carborundum Collage Frottage Gouache Holzschnitt Kaltnadelradierung Lithografie Manugrafie Mezzotintotechnik Monogramm Monotypie Original-Druckgrafik Papiersorten Passepartout Pastell Prägedruck Radierung Serigrafie Tempera Trockenstempel Unikat Wasserzeichen
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| | Aquarell Malerei mit Wasserfarben die sich durch Ihre Transparenz auszeichnen und tieferliegende Schichten sowie Malgrund durchschimmern lassen.
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| | Aquatintatechnik eine Platte, auf die bereits eine Zeichnung radiert ist, wird mit Kolophoniumpuder eingestäubt und so weit erhitzt, daß die Körnchen auf der Platte festsitzen, aber nicht schmelzen. So kommt es im Säurebad nur an den staubfreien Stellen zu Vertiefungen, was beim Druck den punktartigen Flächenton erzeugt.
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| | Ätzgrund Name für den säurefreien Überzug der Radierplatte, in den der Künstler seine Motive einritzt.
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| | Auflage-Limettierung Original Druckgrafik wird heutzutage fast ausschließlich in limitierten und numerierten Auflagen verlegt. Höhe und Aufteilung hängen von der Entscheidung des Künstlers und des Verlegers oder auch von der Abnutzung der Druckplatte ab. Außerhalb de Auflage erscheinen in der Regel 10-20 Prozent E.A.-Exemplare (frz. e´preuve de artiste), die Proben für den Künstler, die in Deutschland auch als Erstabzug bezeichnet werden. Auch der Verleger erhält häufig einige Exemplare mit dem Vermerk H.C. (Hors de Commerce), was außerhalb des Handels heißt: Neben einigen weiteren Proben und Archivexemplaren dürfen keine weiteren Abzüge vorhanden sein. Die Platten werden nach dem Druck der Auflage unbrauchbar gemacht.
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| | Bronzeguss beim Bronzeguss bedient sich der Künstler der 5000 Jahre alten Originalgußtechnik, dem Wachsausschmelzverfahren mit verlorener Form. Dazu muss er aus beliebigem Material ein Modell seiner späteren Plastik formen, das in eine Silikon-Kautschuk-Masse eingebettet wird. Hat sich das Material gebunden, wird das Modell herausgeschnitten und der Künstler erhält so seine erste Negativform. In diese Form wird flüssiges Wachs gegossen. Nach dem Erkalten löst man das neue Positivmodell aus der Negativform und versieht es mit Einfüllstutzen. Dann wird das Wachsmodell so lange in Bad aus Keramikmasse getaucht, bis sich eine feste Schicht gebildet hat. Bei der Härtung der Keramikform im Ofen wird das Wachs herausgebrannt (verlorenen Form) und man erhält so die Negativform für den Bronzeguß. Nach dem Einfüllen der flüssigen Bronze, dem langsamen Erkalten und dem Beseitigen der Form verleit der Künstler der so entstandenen Bronzeskulptur durch weitere handwerkliche Bearbeitung ihre besondere Patina.
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| | Carborundum bei der Technik der Carborundum legt der Künstler in Kunstharz gefaßtes Granulat auf die Plattenoberfläche und formt und modelliert es nach seinen Vorstellungen. Durch Erhitzten verbindet sich dieses Material mit der Platte, und es entstehen so Erhöhungen, die beim anschließenden Druck Präge- und Strukturmuster im Papier erzeugen.
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| | Collage bei der Collage werden verschieden Materialien wie Papier und Textilien auf die Bildfläche geklebt und teilweise übermalt.
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| | Frottage eine Technik bei der durch Reiben mit Graphit oder Bleistift die natürlichen Oberflächenstrukturen der Unterlage auf einen Bogen Papier übertragen werden.
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| | Gouache Malerei mit deckenden Wasserfarben, die durch Füllstoffe kreidig wirken und mit einem harzigen Bindemittel vermischt werden.
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| | Holzschnitt Auf die Oberfläche eines Holzstocks wird zunächst die Darstellung seitenverkehrt aufgezeichnet. Wie bei einem Stempel bleibt das Bildmotiv stehen, während die nicht druckenden Teile mit dem Scheidemesser entfernt werden. Anschließend trägt der Künstler die Farbe auf den Druckstock auf, legt das Papier drauf und preßt es fest an. Das Motiv erscheint seitenrichtig auf dem Papier.
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| | Kaltnadelradierung unter Verzicht auf den Ätzvorgang ritzt der Künstler mit einer Stahlnadel direkt in die Metallplatte. Dabei verdrängt die einritzende Nadel das Metall seitlich so daß ein Grat entsteht, der beim Druck die typische unscharfe Kontur hervorruft.
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| | Lithografie für dieses Flachdruckverfahren braucht der Künstler eine dicke solnhofner Kalksteinplatte, deren feine Poren Wasser und Fett aufnehmen können. Mit fetthaltiger Tusche und Kreide wird das Motiv seitenverkehrt aufgetragen. In Verbindung mit der Farbe werden die Bildstellen fettanziehend und wasserabstoßend, während die freien Flächen durch Säurebehandlung wasseraufnahmefähig und fettabstoßend werden. Während des Farbauftrags und des Druckens wird der Stein naß gehalten, so daß die Farbe nur an den Bildstellen haftet. Gedruckt wird mit einer speziellen Presse. Häufige Verwendung findet heute das Umdruckverfahren, bei dem der Künstler mit Fettkreide auf Umdruckpapier malt und davon die Darstellung wie ein Abziehbild auf die Druckplatte überträgt. Aufgrund seiner Unhandlichkeit wird der Druckstein oft durch eine Zinkdruckplatte ersetzt.
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| | Manugrafie eine besondere Variante der Serigrafie entwickelte Reinhard Brandner. Es handelt sich um ein rein manuelles Verfahren, bei dem der Künstler Farbe und Verdünnung direkt auf das Sieb aufträgt.
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| | Mezzotintotechnik hierbei wird zunächst die gesamte Druckplatte mit dem Wiegemesser gleichmäßig aufgeraut, was beim Druck den schwarzen Grundton der Abbildung erzeugt .Die Stellen, die später hell erscheinen sollen, werden mit dem Schaber geglättet. Die Bearbeitung erfolgt vom Dunkeln zum Hellen.
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| | Monogramm eine aus den Anfangsbuchstaben des Künstlers zusammengesetzte Signatur.
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| | Monotypie der Künstler malt das Bild auf dem eine Glas- oder Kupferplatte die er auf Papier preßt, solange die Farbe noch feucht ist. Dieses Verfahren läßt nur einen Abdruck zu.
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| | Original-Druckgrafik nach den Richtlinien der "internationalen Vereinigung der Bildenden Künste" in Wien und des Bundesverbandes deutscher Galerien gilt eine Grafik nur als Original, wenn der Künstler die Bildidee selbst entwickelt und für das grafische Verfahren konzipiert hat, die Herstellung durch den Künstler erfolgt ist(üblicherweise dürfen ihn die Werkstattkünstler technisch unterstützten), eine Auflagenhöhe festgelegt wurde und die Arbeit handsigniert ist.
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| | Papiersorten für druckgrafische Zwecke verwendet man sowohl handgearbeitetes als auch Maschinenpapiere. "Geschöpfte Papiere" werden mit dem Schöpfrahmen aus der mit Papierbrei gefüllten "Bütte" herausgehoben. Dieses Sieb ist mit mehr oder weniger feinen Draht- oder Haarnetzen bespannt, die die Struktur des Papiers bestimmen. Man unterscheidet das hellere, härtere Arches-Bütten vom gelblichen, geschmeidigen Rives-Bütten. Laien können die handgeschöpften Papiersorten am Wasserzeichen erkennen, eine am Sieb befestigte plastische Form, die sich in den Papierbrei eindrückt. Auch China- und Japanpapiere sind handgeschöpfte Papiere.
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| | Passepartout aus Pappe oder Karton geschnitten oder gestanzt umrahmen Passepartouts grafische Blätter und Zeichnungen. Sie schützen sie bei Rahmung vor der Berührung mit dem Glas und verbessern den optischen Gesamteindruck.
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| | Pastell bei dieser Malerei benutzt der Künstler Pastellfarben oder -Stifte, die aus einer Farbpulverpaste mit geringen Beimengungen wasserlöslicher Bindemittel hergestellt werden. Wegen ihrer geringen Haftfähigkeit lassen sie sich zur feinsten Übergängen verwischen. Deshalb wird das vollendete Bild mit einem Fixativ eingesprüht, um eine gewisse Wischfestigkeit zu erhalten.
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| | Prägedruck wie bei einer Münze können auch anderen Materialien wie Papier, Pappe, Leinen, Leder und Kunststoff reliefartige Muster eingeprägt werden. Unter hohem Druck werden dazu gravierte Druckplatten in das Material gepreßt.
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| | Radierung bei diesem Tiefdruckverfahren wird eine polierte Metallplatte zunächst mit säurefestem Grund beschichtet, in dem der Künstler die Darstellung mit einer Radiernadel seitenverkehrt einritzt Anschließend wird die Platte in eine Säure gelegt, die die freigelegten Stellen vertieft. Nach der Reinigung der Platte trägt man Druckfarbe so auf , daß sei in den Vertiefungen haften bleibt. Beim Druck mit einer speziellen Presse drückt die Platte das angefeuchtete Papier fest in die Vertiefungen. Das Motiv erscheint seitenrichtig auf dem Blatt.
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| | Serigrafie der Künstler bedient sich dabei eines feinmaschigen Siebes aus Textil- oder Kunststoffgewebe, das über einen Druckrahmen gespannt wird. Dort wo Stellen farbfrei bleiben sollen, wird das Sieb z.B. mit aus Papier geschnittenen Schablonen abgedeckt. Mit Hilfe eines Rakel wird die Druckfarbe durch die offenen Stellen der Druckform (Siebschablone) manuell oder durch eine Maschine auf das Papier aufgetragen.
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| | Tempera zur Temperamalerei verwendet man Farben, die mit einer Emulsion aus einer wässrigen und einer fetten oder harzigen Komponente gebunden werden. Diese Farben sind wie Ölfarben deckend und trocknen ziemlich schnell nach dem Auftrag auf den Malgrund
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| | Trockenstempel farblose Einprägung von Verlags- oder sonstigen Zeichen z.B. Edition, Künstlername ins Druckpapier.
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| | Unikat Kunstwerk, das bedingt durch die Art der Herstellung (Ölgemälde, Auqarell, Zeichnung...) einmalig ist.
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| | Wasserzeichen siehe Papier
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